"Serbien wird Unabhängigkeit des Kosovo nicht anerkennen!", sagte der serbische Präsident am gestrigen Tage zur Sitzung des Zentralkomitees seiner Demokratischen Partei.
"Dabei wird Belgrad auf die Beilegung der Krise ausschließlich mit friedlichen Mitteln bestehen. [...] Serbien wird von legalen Prozeduren Gebrauch machen und an internationale Organisationen appellieren", kam es vom serbischen Präsidenten, womit er an die einseitige Unabhängigkeit anspielt, die seiner Ansicht nach juristisch nicht durchzuführen und somit gänzlich nichtig sei.
Laut Boris Tadic gilt seine Politik seiner derzeit höchsten Priorität, nämlich der Europäischen Union beizutreten, was bedeutet, er lehne jegliche Gewalt und Kriegsmitteln ab: "Diejenigen, die das Ausscheiden des Kosovo aus dem Staatsverband Serbiens mit militärischen Mitteln verhindern wollen, haben keine Lehren aus der jüngsten Geschichte gezogen. [...] In diesem Fall würden sie nur eins erreichen, dass das Kosovo Serbien für immer genommen wird".
Sollte das Kosovo nun doch seine Unabhängigkeit erlangen, so warnte der Präsident vor den seperatistisch Veranlagten auf dieser Welt. Es hieß alle Seperatisten weltweit warten nur darauf, wie das Problem des Kosovo-Status' gelöst werde.
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